Solidarität mit dem Klimacamp
„Das Klimacamp hat meine volle Solidarität. Ich finde es großartig, wenn sich Menschen Gedanken über eine bessere Zukunft machen. Ich wünsche den Aktivist*innen Durchhaltevermögen und Kraft.“
Für ein Kiel, das Du Dir leisten kannst!
„Das Klimacamp hat meine volle Solidarität. Ich finde es großartig, wenn sich Menschen Gedanken über eine bessere Zukunft machen. Ich wünsche den Aktivist*innen Durchhaltevermögen und Kraft.“
Das war ein deutliches Signal! Mehr als 15.000 Leute (jüngere & ältere) waren heute in Kiel auf der Straße, um für ein entschlossenes politisches Handeln in Sachen Klimawandel zu demonstrieren.
„Die Stadt Kiel hat nun schon zum wiederholten Male Prozesse in Sachen Versammlungsrecht verloren. Die Stadtspitze sollte sich daran gewöhnen, dass das Versammlungsrecht auch in Kiel gilt!“
„Die Weichen für unsere Zukunft werden jetzt gestellt. Auch hier in Kiel. Lassen Sie uns gemeinsam dafür auf die Straße gehen. Ohne starken Druck werden auch hier in Kiel weder Verwaltung noch Ratsmehrheit den Mut aufbringen, dem Klimaschutz tatsächlich höchste Priorität einzuräumen!“
Bereits zum 9. Mal findet in diesem Jahr der „Aktionstag zur nachhaltigen Mobilität in Kiel“ statt. Jenseits dieses einen jährlichen Aktionstags tut man sich in Kiel schwer damit, den Anteil des ÖPNV am Gesamtverkehrsaufkommen wirklich zu steigern und den Umstieg vom Auto auf andere, nachhaltigere Verkehrsmittel aktiv und massiv zu fördern.
Der derzeitige Oberbürgermeister Dr. Kämpfer will nur eine Miniwohnungsbaugesellschaft mit maximal 4000 Wohnungen gründen. Das wird nicht reichen, um die Misere auf dem Kieler Wohnungsmarkt zu beenden.
Gestern habe ich eine Fahrradtour durch den Teil des Kieler Grüngürtels gemacht, welcher der geplanten „Südspange“ zum Opfer fallen würde. Etwa 300 Kleingärten und insgesamt ein wunderschönes Stück Natur wären dann zubetoniert und ein Autobahnanschluss.
Gestern Abend fand die erste Podiumsdiskussion mit allen Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl statt, organisiert wurde diese von den Wirtschaftsjunioren. Dabei ging es unter anderem um die Themen, „Wirtschaft in Kiel“, „Bildung und Infrastruktur“ und „Verkehr und Mobilität“.
„Wenn hier schon Millionen Euro öffentlicher Mittel in den aus der Zeit gefallenen Autobahnbau statt in die dringend notwendige Verkehrswende gesteckt werden, dann muss alles versucht werden, die schädlichen Auswirkungen für Kiel so gering wie möglich zu halten.“
Das Ziel, zukünftig 17% des Verkehrs in Kiel über den ÖPNV abzuwickeln, ist nicht ambitioniert genug. Leider wurde den Gutachtern nicht aufgetragen, eine Planungsvariante zu entwickeln, die die Nachfrage bei deutlich niedrigeren Preisen oder einem Nulltarif berücksichtigt.