Bekämpfung des Glücksspiels in Kiel
Änderungsantrag zu Drucksache 1398/2025 „Bekämpfung des Glücksspiels in Kiel“
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, das im Rahmen der Handlungsmöglichkeiten der Stadt Kiel das Ziel verfolgt, die Dichte von Glücksspieleinrichtungen in Kiel erheblich zu reduzieren.
In Abstimmung mit dem Land SH soll zudem im Rahmen der bereits bestehenden Sicherheitspartnerschaft ein Konzept erarbeitet werden, dass illegales Glücksspiel, vorrangig in der Landeshauptstadt Kiel, weiter eindämmt und den Prozess ordnungspolitisch begleitet.
Weiter wird die Verwaltung gebeten, der Selbstverwaltung zu berichten, inwieweit die Benennung einer der größten und prominentesten Mehrzweckhallen in Kiel ausgerechnet nach einem der größten Onlineglücksspielanbieter mit den Zielen der Landeshauptstadt zur Reduzierung des Glücksspiels vereinbar ist und ob bzw. welche Möglichkeiten bestehen, die ehemalige Ostseehalle bzw. die Namensrechte an der Halle (zurück-)zukaufen.
Begründung
Die Möglichkeiten, an der Spielsucht von Menschen zu verdienen, sollten so weit wie möglich eingedämmt werden. Die Landeshauptstadt Kiel steht diesbezügliche den Kieler*innen in der Verantwortung, die sie nicht vernachlässigen darf.
Darüber hinaus ist auch das illegale Glücksspiel in Kiel ein nicht unerhebliches Problem.
Vorgang im Infosystem Kommunalpolitik:
Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE / DIE PARTEI – 0050/2026
Status: Entscheidung in der Sitzung der Ratsversammlung am 15. Januar 2026.
