Björn beim Nachbarschaftstreffen gegen den Mieten-Notstand
Am 13. November fand unser erstes Nachbarschaftstreffen gegen Mieten-Abzocke in unserem Büro in Gaarden statt. Ich durfte ein paar Minuten zum Thema reden.
Völlig unabhängig von der OB-Wahl werden wir unseren Einsatz gegen den Mieten-Notstand in Kiel fortsetzen, z.B. mit einem Einwohnerantrag an die Ratsversammlung[pdf].
Björn Thoroe: Das größte Problem in Kiel ist ohne Frage die Wohnungsnot. 5.500 Menschen [haben] keinen eigenen Mietvertrag.
[Schnitt]
Björn Thoroe: Da ist zum einen der internationale Student, der hier studiert und einfach keine Wohnung findet.
[Schnitt]
Björn Thoroe: In der Psychiatrie sind mittlerweile 40 % der Plätze belegt mit Menschen, die austherapiert sind, aber die nicht entlassen werden können, weil sie dann obdachlos werden.
[Schnitt]
Björn Thoroe: Die Wohnungsnot in Kiel ist auch das Ergebnis falscher politischer Entscheidungen. Wir hätten niemals zulassen dürfen, dass so viele Sozialwohnungen in Kiel weggefallen sind. Wir hatten in den 80er Jahren Zehntausende.
[Schnitt]
Björn Thoroe: Bisher hat sich die Stadtpolitik immer an den Interessen der Vermieter*innen orientiert.
Damit machen wir jetzt alle gemeinsam Schluss!
Ich will, dass sich die Verwaltung dieser Stadt eindeutig auf die Seite der Mieterinnen und Wohnungslosen stellt.
Die Stadt Kiel muss die Einhaltung von [Regeln gegen] Mietwucher kontrollieren!
[Schnitt]
Björn Thoroe: Zum Beispiel wurde in der letzten Kieler Haushaltssitzung das Geld für die Kieler Wohnungsgesellschaft noch zusammengestrichen. Der grüne Fraktionsvorsitzende, der gleiche, der da seine Hand gehoben hat, der jetzt als Oberbürgermeisterkandidat für die Grünen kandidiert, erzählt dann, er will die Kieler Wohnungsgesellschaft stärken.
[Schnitt]
Björn Thoroe: [Der Kampf gegen] die Wohnungskrise ist auch immer ein Kampf gegen den Rechtsruck in unserem Land und im Kampf gegen die AfD.
Wir rocken das zusammen!
(Videotranskript)